Chefinformation SQL CIF
Verschiedene Szenarien durchspielen
Ein wichtiger Baustein einer modernen Rechnungswesen-Software umfasst ein bestimmtes Tool für Manager. Dieses steht für die einfache Ermittlung von betrieblichen Kennzahlen beziehungsweise die einfache Erstellung von betriebswirtschaftlichen Auswertungen sowie für die hierarchische Konsolidierung von Unternehmensstrukturen.
Mit der ReWe-Lösung von syska lassen sich auch sehr komplexe Auswertungen einfach und mit geringem Aufwand durchführen. Grund dafür ist die Kombination von Zeilenstrukturen (Konten) und Spaltenstrukturen (Periodenwerte und Planwerte) sowie die Möglichkeit, beliebige Rechenoperationen zur Ermittlung von Zwischen- und Gruppenwerten zu definieren. Als integraler Bestandteil greift das Chefinformationsmodul dabei immer auf tagesaktuelle Werte zurück.
Manager können so Kennzahlen zur Kapitalstruktur, Rentabilität oder Vermögensstruktur ermitteln und die verschiedensten Fälle durchspielen. Es können nicht nur best case und worst case, sondern beliebig viele Szenarien angelegt werden. Diese werden dann mit Planzahlen unterfüttert und anschließend mit betriebswirtschaftlichen Auswertungen (Kennzahlen) kombiniert. Damit werden beispielsweise in einem Controllingreport nicht nur Monats-, Quartals- oder Vorperiodenwerten dargestellt, sondern auch gleichzeitig die Abweichungen zu einem Planszenario ermittelt. Dabei ist es von Vorteil, wenn alle Reports in Tabellenform ausgegeben und anschließend per Knopfdruck nach Excel übertragen werden können.
Abhängig von der Betriebsgröße wird das Chefinformationsmodul unterschiedlich häufig genutzt. Kleinere Betriebe greifen Monatsweise zu, größere Unternehmen täglich.
Gutes Rating mit Reporting
Egal ob groß oder klein – beim Einsatz eines solchen Tools spielt das Thema Basel II eine große Rolle. Können Firmen, die solche Programme einsetzen, möglicherweise ihr Rating verbessern? Für zahlreiche Chefs ist dies eine zentrale Frage, da Anfang 2007 mit Basel II schließlich neue Richtlinien für die Kreditvergabe der Banken gelten werden.
Ein Chefinformationsmodul sorgt hier für eine größere Transparenz im Reporting und ist somit der erste Schritt für ein quantitatives Rating im Unternehmen. Hier gibt es im Wesentlichen zwei Aspekte: Auswertungen können jederzeit auf Knopfdruck erstellt werden, woraus sich die Möglichkeit ergibt, tagesaktuelle und verlässliche Finanzinformationen zu erhalten. Der Anwender weiß also immer, wo sein Unternehmen steht und kann schnell handeln. Der zweite Vorteil besteht darin, dass die Reports eine Unterstützung im Gespräch mit der Bank darstellen, wenn es um Kreditverhandlungen geht.
Unternehmen brauchen also professionelle Management- und IT-Strukturen, kurz genannt eine gute „Corporate Governance“ – ein Thema nicht nur für große Aktiengesellschaften, sondern auch für den Mittelstand und größere Familienunternehmen. Corporate Governance bedeutet: eine transparente und erfolgreiche Unternehmensführung. Ein wichtiges Kriterium dabei ist die Verwendung eines leistungsfähigen IT-Tools. Denn Basis für eine gute Unternehmensführung sind schnelle Informationen. Nur wenn Manager rasch die richtigen Daten erhalten, können sie auch zeitnah die richtigen Entscheidungen treffen.
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