Speziell in der Lebensmittelindustrie spielen Hygiene-Bestimmungen, Qualitätssicherung, Gesundheitsrecht, Lebensmittelvorschriften und EU Verordnungen zur Haltbarkeit und Rückverfolgung als auch Form, Farbe, Geschmack und Qualität der Produkte eine große Rolle. Die Abhandlung der unegalisierten Gewichtsware ist hier genauso ein Muss, wie die Bestandsführung und die Abrechnungsmöglichkeit in Mengen und Gewicht. Sämtliche Geschäftsprozesse, von der bedarfsgerechten Rohstoffbeschaffung über die Kapazitätsplanung, einer optimierten Produktion bis hin zum Aufbau einer Verteilerorganisation richten sich in der Lebensmittelindustrie nach dem MHD bzw. dem Verfallsdatum und den QM Merkmalen der Produkte aus.
So hat die SOPRA mittlerweile mehr als 190 Kunden aus dieser Branche. Die Produkt- und Lösungspalette der SOPRA ist mittlerweile stark gewachsen und bietet vom Rohstoffmanagement, der Warenwirtschaft (ERP), dem Kundenmanagement bzw. intelligenten Werkzeugen für umfassende Reports /Auswertungen auch eine Produktline für mobile Systemlösungen (Scanner, Außendienst etc.) und damit alles aus einer Hand.
Unsere Lösung eEvolution NUG basiert auf aktuellen Microsoft Technologien und ist für die aktuellen Clients Windows 8.1 und Windows 10 sowie für die Server Betriebssysteme Windows 2008 R2 und Windows 2012 R2 freigegeben.
Für eine optimierte Unternehmenssteuerung ist es wichtig, transparente, klar definierte Abläufe zu schaffen und Systeme und Verfahren einzurichten, die Informationen z.B. zur Rückverfolgbarkeit geben. Nur durch strukturierte Chargenverwaltung, durchgängige Kennzeichnung der Ware über alle Stufen der Wertschöpfungskette, Anbindung an Komponenten wie Datenfunk, Prozessleit- und / oder Wiegesysteme und Buchungen der Bewegungen in Echtzeit können diese Informationen im geforderten Detaillierungsgrad bereitgestellt werden.
Durch die integrierte Anbindung an den Einkauf können automatisch Bestellvorschläge aufgrund von Mindestbeständen, Bestellvorlaufzeiten udgl. generiert werden. Ein funktionierendes und automatisiertes Produktionsplanungssystem muss die Wünsche der Produktion und die Anforderungen des Vertriebes bedienen. Die definitiven Produktionsaufträge sind Ergebnis aus der Verarbeitung der Absatzplanzahlen, der effektiven Kundenaufträge und der Produktion auf Lieferbereitschaft.
Damit dies auch alles reibungslos funktioniert, ist eine ausgefeilte Logistik wichtig. SOPRA setzt für diese Unternehmen ein Lagerverwaltungssystem ein, dass gleichzeitig auch die Chargenverfolgung (EUVo178/2002) sicherstellt. Es erfasst jede Lagerbewegung auch durch Scanner und arbeitet stellplatzbezogen und bietet auch die Möglichkeit zur Prozessoptimierung, d.h. alle Aufgaben die das System (ERP) wahrnimmt, können anwendungsspezifisch eingestellt werden. Das beginnt bei der Priorisierung von Lagerbewegungen und ist bei der automatischen Nachschubversorgung für die Kommission noch nicht zu Ende. Zudem besteht auch die Möglichkeit einer permanenten Inventur, da zu jedem Zeitpunkt die Bestände online abrufbar sind. Ebenso können dynamische Reports über alle Lagerbewegungen erstellt werden.
Durch das Archivierungs-/ Dokumentenmanagementsystem der SOPRA, werden im Rohstoffmanagement und auf Wunsch im ERP, alle Daten aus CI-, NCI-Geschäftsprozessen unter Beachtung der GDPdU nicht nur revisionssicher aufbereitet sondern auch gespeichert. Ein Zugriff auf diese Daten ist allen berechtigten Anwendern über x-beliebige Suchbegriffe möglich. Die Einführung dieser Werkzeuge bedeutet zwar nicht, dass ein wachsendes Unternehmen damit schlagartig alle Aufgabenstellungen rund um gesetzliche Auflagen gelöst hat. Doch das Produkt ist ein wertvolles Werkzeug, die daraus resultierenden, komplexen Aufgaben in den Griff zu bekommen. Die SOPRA EDV-Informationssysteme GmbH und Produktpartner, unterstützen daher auch kleine und mittelständische Unternehmen mit den entsprechenden Werkzeugen. Das ERP System eEvolution bietet beispielsweise mit der Integration der Finanzbuchhaltung und eines modernen Systems zur Personalverwaltung - den Verantwortlichen die Möglichkeit - mit Hilfe von „Alerts“ rechtzeitig auf sich ändernden Sachlagen zu reagieren, etwa auf Budgetabweichungen bzw. drohenden Personal- oder Liquiditätsproblemen.